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Wo soll ich anfangen???

Wie der Titel scho nsagt, wo soll ich nur anfangen? Es ist sooo viel passiert in den letzten Tagen und hab's nie geschafft ins Internet zugehen...jetzt hol ich aber alles nach. So gut es geht in Kurzform...

Dienstag 29.07. : Gemeinsamer Abend. Mitpatientin und ich mussten den organisieren, hatten aber beide keine Lust groß was zu organisieren, da ja en nur gemeckert wird, egal was man tut. Wir entschieden uns draußen (wir haben im Garten ein Volleyballnetz) "Ringtennis" zu spielen. Geht nach den Regeln usw. genau wie Volleyball, nur dass man den Ring eben fängt und auf die andere Seitte zurückwirft und er darf eben nicht an Boden kommen etc. Wie immer großes Rumjammere. Ich wollte nicht mitspielen. Das hatte aber einen anderen Grund. Ich hatte mich erst geduds

8.8.08 13:26, kommentieren

Schlimmer geht's (n)immer?!

Wie der Titel schon sagt, wo soll ich nur anfangen? Es ist sooo viel passiert in den letzten Tagen und hab's nie geschafft ins Internet zugehen...jetzt hol ich aber alles nach. So gut es geht in Kurzform...

Dienstag 29.07. : Gemeinsamer Abend. Mitpatientin und ich mussten den organisieren, hatten aber beide keine Lust groß was zu organisieren, da ja en nur gemeckert wird, egal was man tut. Wir entschieden uns draußen (wir haben im Garten ein Volleyballnetz) "Ringtennis" zu spielen. Geht nach den Regeln usw. genau wie Volleyball, nur dass man den Ring eben fängt und auf die andere Seitte zurückwirft und er darf eben nicht an Boden kommen etc. Wie immer großes Rumjammere. Ich wollte nicht mitspielen. Das hatte aber einen anderen GRund. Ich hatte mich erst geduscht und kein Bock mehr "wieder schmutzig" zu werden. In einer Gruppe hat ein Spieler gefehlt und dann ist eine voll augerastet, als sie mitbekam, dass ich nicht mitspiele. Fast die ganze Gruppe hat ihr zu gejubelt und ich stand da wie ein Häufchen Elend. Ich rannte rein und sagte zur Pflege, dass ich jetzt gehn werde. Sie wollte wissen, was los sei, doch ich konnte es nicht erklären. Ich ging ins Zimmer und fing plötzlich voll an zu heulen. Ich ging doch wieder zur Pflege. Wir redet lange mit einander bzw. schwiegen uns dan. Irgendwann bin ich wieder aufgestanden und hab gesagt, dass ich jetzt meine Sachen packe und dann gehen werde. Sie antwortete, dass ich mir das doch nochmal überlgen solle und sie käme dann in 10 Minuten nochmal zu mir. Als sie nach dieser Zeit also wieder kam, war ich schon mitten im Packen. Ich hörte sie garnicht mehr richtig. Nur noch sowas wie "Ich mache mir Sorgen um sie Frau *" Doch ich schmiss weiter mein Zeugs durch die Gegend und packte alles zusammen. Dann brachte ich meine Sachen nach vorne und trug sie zur Haustüre. Doch die Pflege hatte alles abschlossen. Ich schrie noch ein bisschen rum und setzte mich dann zu meinem Gepäck. Kurze Zeit später kam die Pflege wieder und auch eine Mitpatientin, die Älteste auf der Station (49 Jahre). Die Mitpatientin erklärte mir alles und die Pflege redete mir gut zu. Diese war selbst total betroffen und sagte mir immer, dass sie mich unterstützen werde und es auch nochmal in die Stationsversammlung bringt. Sowas dürfte nicht passieren.Langsam beruhigte ich mich wieder. Ich sagte aber keinen Ton. Die Pflege hatte den diensthabenden Arzt angerufen und zusammen mit ihm wurde diskutiert, was man jetzt mir macht. Schlussendlich einigte man sich auf Tavor. Ich nahm die Tabletten und verschwand in mein Zimmer, nach dem die Pflege mir noch geholfen hat alles ins Zimmer zu schleppen. Ich packte wieder alles aus und ging dann schlafen. Ich fühlte nichts mehr. War wie benebelt. Ich hatte vorher noch nie Tavor bekommen...

Mittwoch 30.08. : Da gings mir immernoch beschissen wegen dem vorigen Abend. Ich schnitt mich mal wieder viel zu heftig und hätte genäht werden müssen, doch ich weigerte mich. Der Pfleger klebte so Stripes drüber, die aber nicht richtig hielten. Auch eine Ärztin, die Nachtdienst hatte kam noch vorbei um es sich anzu schauen. Sie klebte noch mehr Stripes drauf und meinte, dass es besser gewesen wäre ich hätte es nähen lassen...Ich bekam wieder Tavor...

Donnerstag 31.07. :  Der Donnerstag war auch ein beschissener Tag. Da war Stationsversammlung. Die Pflegerin vom Dienstag sprach die Sache mit dem gemeinsamen Abend nochmal an. Es war kaum zu ertagen. Ich fühlte mich schrecklich. Ich schämte mich, fühlte mich schuldig. Danach hatte ich auch noch Einzelgespräch mit meiner Thera, was auch nicht so verlief, wie ich es mir erhofft hatte. Ich schnitt mich wieder...Ich schnitt die Wunden vom Vortag auf und die genähte vom Montag. Dieses Mal musste ich ins Krankenhaus zum nähen. Konnte mich nicht mehr davor drücken. Es war total schlimm dort. Viel los, lange Wartezeit. Als man dann fertig war und meine Wunden genäht waren, musste ich auf die Schwester warten, die mir einen Verband machte. Ich schaute mich in dem Raum und entdeckte einen Medikamentenschrank. So bescheuert wie ich bin, hab ich ein paar Schachteln mitgehen lassen...Durch die Ambulanz und das extreme Schamgefühl, das dadurch enstand, sagte mir innerlich irgendwas das jetzt der richtige ZEitpunkt wäre von der Welt zu gehen...Als ich zurück auf Station war, plante ich alles gedanklich und fuhr noch mit dem Fahrrad los um Alkohol zu besorgen (Wodka^^). nach den Abendessen duschte ich, räumte auf und putze mein Zimmer, schrieb einen Abschiedsbrief an meine Mutter und packte ein paar Sachen in den Rucksack, die ich brauche. Dann ging ich in den Wald. Dort schüttete ich erstmal Wodka in mich hinein. Dann schluckte ich Tabletten. Mit Wasser. Dann wieder Alk und wieder Tabletten und Wasser, usw. Zwischendurch zog ich noch eine Flache DEo. Als ich merkte, dass mir schlecht und schwindlig wird, war ich ziemlich fertig und enttäuscht. Ich merkte, dass es nicht klappt. Irgendwie wollte ich es auch nicht mehr. Ich schlief ein und wachte wieder auf, als ich mich mehrmals übergeben musste. Dann war mir verdammt kalt und ich ging zurück auf Station. Gott sei Dank machte mir gleich die Nachtbereitschaft auf. DEn auf unserer Station ist nachts niemand wach, die "Nachtwächter" pennen auch dort^^ Ich wurde also reingelassenu nd doof angeschaut, denn man hatte mich garnich vermisst. Zum Glück sonst hätte es ja mords das Theater gegeben mit Polizei usw. Ich ging sofort pennen, weil ziemlich fror und mi schwindlig war...

Freitag 01.08. : Von der Pflege wurde ich geweckt und dann ausgafragt, was denn letzte Nacht los war. Ich konnte nicht viel reden. Kurze Zeit später gab es noch ein Gespräch mit der Thera und der Bezugspflege. Sie stellte mir eine Vereinbarung bis zum 04.08. und die lautete:

- Ich darf die Station nicht verlassen und nir in den Stationsgarten gehen

- Ich muss mich morgens und nachmittags jeweils zweimal bei der Pflege melden

- Die Pflege muss mich einmal pro Schicht ansprechen

- Ich muss in die Abendrunde (diese hat man eigentlich nur am Anfang einer Behandlung, aber auch oft zwischendurch nochmal. Darin geht es darum, wie es einem geht und ob man noch etwas zur Nacht braucht zur Nacht braucht)

Freitag 01.08 bis Montag 04.08. : Ich hielt mich das ganze Wochenende an den Vertrag und war auch fast die ganze Zeit nur im Kunstraum am malen. Am Montagmittag wurde ich gefragt, wie es war mit der Vereinbaung und ob man sie verlängern soll. Ich wusste es nicht. Einerseits hat der Vertarg mit serh geholfen, aber andererseits wollte ich auch mal wieder raus...Als ich nie Nahcricht bekam, dass die Vereinbarung auf Donnerstag verlängert wird, war ich total sauer. Ich weiß nämlich nicht was ich will. Ich denke, auch wenn man die Vereinabrung wieder abgeschafft hätte, wäre ich sauer gewesen. Mir kann man es momentan nicht rechtmachen >.< Später kam meine Bezugspflege nochmal auf mich zu, da man die Verlängerung ja noch auf die Vereinbarung draufschreiben muss. Ich verfielin mein altes Schema und wurde trotzig und verweigernd. Alles hat mich genervt und angekotzt. Ich wurde mehrmals gefragt, ob ich hier (auf Station) bleiben kann.

Ich sagte nichts, sondern giftete sie nur an. Sie rief den diensthabenden Arzt an. Das war vielleicht ein Arschloch. Wenn man ihm nicht sofort eine Antwort auf seine Frage gibt, entsxcheidet er selbst. So kam es dann auch, dass ich am Montagabend auf die Geschlossene verlegt wurde. Es waren eine Menge Leute dabei, den ich wollte da ja nicht hin!!! Dann auf der anderen, geschlossenen Station verfrachtete man mich dann in die Isolierzelle, in der ich 14 Stunden eingesperrt war!!!! Da war nur eine blöde Matratze, eine Decke, ein Kissen, eine Plastikflasche Wasser und ein Topf, wenn man mal muss^^ Ich musste ganz dringend, aber auf den Topf wollte ich nicht, also verhob ich es mir bis zum nächsten morgen, als man mich endlich befreite...Ich stand da in dem kleinen Raum mit einer relativ guten Aussicht und heulte. Ich hatte mal wieder alles falsche gemacht...

Dienstag 05.08. :  Seit Dienstagmorgen kämpfe ich wie verrückt, dass ich auf meine alte Station zurück darf. Aber es klappte nicht. Es hieß man könne mir nicht mehr glauben. Ich rief meine Thera an und sprach ihr aufs Band. Sie ließ ausrichten, dass sie Mittwochnachmittag vorbei kommt. Nach meinem ersten Gespräch mit dem Psychologen der Akutstation, war ich total fertig. Ich hab nur noch geheult. Er meinte, ich mus mit ihm reden, denn sonst kann er nichts für mich tun und mir erst recht nicht vertrauen, dass ich mir nichts antuen werde...Ich schrieb ihm einen Brief und versuchte ein bisschen alles zu erklären...

Mittwoch 06.08.: Am Mittwoch war meine Thera da. Das Gespräch war nicht so toll. Sie provozierte mich auch noch extra. Sie meinte ich solle über Selbstverantwortung usw. nachdenken und sie käme dann am Montag wieder...Na toll^^

Donnerstag 07.07. : Am Donnerstag war eine Richterin vom Amtgericht da. Ich bin total erschrocken. Sie redet mich erstmal voll. Ich sagte dan aber dass ich freiwillig bleiben werden. Denn auf einen richterlichen Beschluss hab ih kein Bock, dann komm ich ja nie raus!!!!

Freitag 08.08.: Ab heute hab ich Ausgang wenn andere dabei sind. Ein Mädchen von meinre alten Station kam mich  abholen, nach dem F. mir das so organisiert hatte. Das Mädchen ist jetzt sonstwo und ich allein. Haha, dann hätte ich ja auch gleich allein gehen können^^ Ich mach jetzt auch keine Scheiße mehr. Ich hab mir Ziele gesetzt. Ich will es schaffen, dass das Gespräch am Montag mit meiner Thera gut verläuft und sie mich wieder mit nimmt auf die andere Station. Dort will ich dann die letzten vier Tage freidlich verbringen und Abschied nehmen von allen, da ich ja am 15.8. entlassen werde...

Abend bekomm ich jetzt son beklopptes Medikament: Zyprexa. Das Zeug macht mich völlig fertig. Ich schlafe nur noch. Sie haben es gestern zum Glück reduziert und siehe dan ich habe heute nicht einmal am Tag gepennt  Die letzte Nacht war soo scheiße. Von dem Medikament hab ich Krämpfte von den Waden bis in den Rücken. Im liegen ist es besonders schlimm, wie soll man denn da schlafen? Ich bekam Magnesium und noch irgednwas. In der Nacht hab ich dann noch eine Tavor bekommen, weil ich wegen den Scheiß Schmerzen nicht einschlafen konnte....

So weit zu mir....Ich weiß ich bin völlig gestört. Aber ich hab diesmal wirklich was daraus gelernt...Auf eine Geschlossene geh ich nie wieder. Ich tue alles, damit ich dort nie mehr hin muss....Ich bin so froh, wenn ich von der Geschlossenen weg kann...Drückt mir die Daumen, dass ich nächste Woche wieder zurück auf meine offene Station kann...Hoffentlich verläuft das Gespräch mit meiner Thera gut und hoffentlich darf ich dann auch gleich wieder zurück....Lange halte ichs nicht mehr mit den Irren dort aus...Oh Gott wenn die irre sind, was bin dann ich????!!!! *heeeelp*

Mist, jetzt ist der Eintrag doch wieder länger geworden, als ich es wollte...Tut mir leid... -.- Aber diese ganzen Sachen, kann ich anders nicht beschreiben...

3 Kommentare 8.8.08 14:20, kommentieren

Endlich!!!

So, also morgen darf ich auf meine Station zurück. Gott sei Dank. Endlich. Aber nur für zwei Tage, weil ich werd am Donnerstag entlassen *freu*  Doch nicht erst am 15.8. sondern am 14.8.  Meine Thera hat mir das falsch gesagt. Die Krankenkasse zahlt nur bis 14.8., d.h. ich muss da gehn.

Heute war meine Thera dann bei mir und ich habe es geschafft richtig mit ihr zu reden. geschafft habe ich das nur, weil ich mir das alles aufgeschrieben habe. Aber besser als garnichts. Ohne meine Blätter auf denen das alles stand, hätte ich es nie so gut hingekriegt. Ich meine meine Therapeutin lässt mich ja nochmal auf Station kommen (auch wenn's eh nur zwei Tage sind) also war ich überzeugend

Das Wochenende war stinkelangweilig. Ich war jeweils Samstag und Sonntag mit der Gruppe und einer von der Pflege draußen. Eine halbe Stunde. Den Rest daß ich drinne. Aber ich habe viel geschrieben. Ich habe vor unter einem Künstlernamen ein Buch zu veröffenltichen. So mit Art Tagebucheintraägen über mein Leben. Ich ändere natürlich Namen und Details, aber sonst soll es über mein Leben sein...Mal schauen, ob ich den Ehrgeiz habe sowas zu machen und ob ein Verlag das dann überhuapt nimmmt. Wenn nicht ist auch nicht so schlimm, dann hab ich eine Erinnerung für's Leben mit dem Geschriebenem.

Ansonsten geht es mir wieder richtig gut. Die Geschlossene hat wohl geholfen. Wie weiß ich nicht, aber sie hat. Komische Sache. Aber man merkt mir wohl an, dass es mir besser geht, der Psychologe von der geschlossenen Station war total begeistert  und er freut sich für mich, dass ich morgen zurück auf meine Station darf und am Donnerstag entlassen werde. is nur doof, dass ich morgen erst um 16.15Uhr zurück darf. das ist sooo spät. Was mache ich denn bis dahin? Wenigstens darf ich wieder alleine raus

Naja, das blöde ist nur, dass ich ja dann wieder so gut wie nie Internet habe, wenn ich entlassen bin  Das ist ein doofer Nachteil. Aber naja, ich geh dann ab und zu bei einer Freundin an PC. Also wie schon mal gesagt: Nicht wundern, wenn ab dem 14.8. kaum noch Einträge kommen, aber ich darf ja zu Hause net an PC...

P.S. Vielen lieben Dank übrigens noch für eure lieben Kommis. Da wird einem richtig warm ums Herz. DANKE  

 

5 Kommentare 11.8.08 16:30, kommentieren